Fünf Wochen in Deutschland unterwegs – Ingrids Bericht im Mai 2017

I recently visited Germany and spent five weeks staying with both Servas hosts and in hostels. I stayed with four different Servas hosts in order to better understand what living in Germany is like. I started my trip in Berlin, where I stayed for five nights at a youth hostel. Staying at a hostel gave me exposure to fellow travelers and fellow english speakers. And although I met many interesting people I wasn’t able to practice German, nor did I really get to know the city because I wasn’t spending time with locals.

After Berlin I traveled to Leipzig, a city I found to be charming, historical, and full of music and art city. This was my first week-long Servas stay. I learned way more that I thought possible in such a short period of time about German history, politics, and language. I learned of regional foods (I got my first exposure to Spätzle), and I really got to know my hosts because I was staying with them for a week instead of the standard stay of two days.

After a week in Leipzig I traveled to Stuttgart to spend a week in a small city to the north called Weissach im Tal. I saw the beautiful countryside, learned of Queen Katerina of Baden-Württenberg, ran through the forest, saw some amazing views from the top of several towers, and enjoyed listening to and trying to understand spoken German at a Toastmasters meeting.

The next week I went further south through Höllental to visit Freiburg. Freiburg was on the top of my list to visit because I want to go to University there. It’s beautiful in Freiburg and I loved the plethora of bike paths, lakes, gardens, parks, and the lovely outdoor market. I learned many more German words in Freiburg and also got to try many new types of cheeses, including several French ones, as Freiburg is just a short drive from Colmar. I also learned a very useful and important phrase with my host’s help: „Kann ich bitte die butter haben?“

After Freiburg I went to Munich, a beautiful city with many beautiful parks. I found myself again very happy to stay for an entire week instead of a few days because I had such a wonderful, interesting time there and really got to know my hosts and share many wonderful experiences with them. I walked through old Munich with it’s four gates, went with my host to witness the start of the process some refugees must go through just to find a place to live. I also went to my first beer garden and tried a traditional Bavarian bretzle.

Overall, I’ve had a wonderful month in Germany and I’m so glad I traveled the way I did with extended stays with Servas hosts. Now I know lovely people and have wonderful memories in places all over Germany.

I really enjoyed being able to stay for a week at a time in each city I visited. It meant I was able to really get to know my hosts and the city much more than if I were staying for two days. There is a pressure to do as much as you can if you’ve got a limited amount of time – as two days gives you – but with a week I felt much more free and relaxed to explore, converse, and relax as one ought to when traveling. And to top it all off, I went to Germany to experience the people and culture. I got to see cities as well, but I got much more out of interacting with and learning from people. After all, the people are what makes places special.

Thank you to my hosts and to Servas for making this possible.

Ingrid
May 2017

Super-Experiment mit Servas von einer jungen Französin

Letztes Jahr habe ich entschieden eine Zeit in Berlin zu verbringen. Ich entschied mich für das Französische Gymnasium in Berlin, so dass ich das Schuljahr in Frankreich nicht wiederholen muss. Das Schwierigste aber stand mir noch bevor. Ich musste noch eine Familie finden, sonst konnte ich nicht los…. Hier gibt es den gesamten Bericht zum Nachlesen!

 

Servas-Austausch März 2016 Versailles

Ich heiße Vincent*, bin 15 Jahre alt und kenne Servas über meine Eltern schon länger. Im März diesen Jahres habe ich in den Osterferien einen einwöchigen Austausch mit einer Familie in Versailles gemacht, die mir über Servas vermittelt wurde.

Dies war mein erster Austausch ganz alleine und es war eine wirklich tolle Erfahrung. Schon die Zugfahrt mit dem TGV(den ich fast verpasst hätte), war ein kleines Erlebnis. Die Familie hat mich von Anfang an sehr nett behandelt und sich sehr um mich gekümmert. Mein Austauschschüler hieß Gautier, er ist auch 15 Jahre alt und wir haben uns sehr gut verstanden. Mit ihm bin ich fünf Tage lang zur Schule gegangen. Für mich war die Größe der Schule (3000 Schüler) und die langen Unterrichtszeiten ungewohnt, aber es war total interessant, französischen Unterricht mitzumachen. Mit seinen drei Schwestern habe ich mich auch gut verstanden, mit den Jüngeren habe ich öfter Karten-oder Gesellschaftsspiele gespielt, wenn Gautier Hausaufgaben machen musste. Mein Französisch habe ich auch etwas verbessern können. Ich habe gemerkt, dass ich mehr verstehe als ich dachte, aber mit dem Reden hat es manchmal gehapert…Glücklicherweise konnten meine Gasteltern auch Deutsch. Am Ende der Woche haben meine Gasteltern und Gautier mit mir noch das Schloss von Versailles gezeigt und wir haben auch den Eiffelturm besucht.

Ostern selbst konnte ich nicht mehr mit ihnen feiern, aber ich weiß jetzt, dass man auch in Frankreich Ostereier sucht…

Es war ein tolles Erlebnis, durch den Kontakt mit Servas.
Vincent

* Name geändert

Lavendelduft und Nordseeluft im August 2015: Jugendaustausch Frankreich und Schleswig-Holstein


Ein Bericht zu einer schönen Erfahrung mit Servas

Ihr Entschluss stand fest: Rosalie (16) aus dem nördlichsten Teil Deutschlands wollte unbedingt einen Schüleraustausch nach Frankreich machen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Also begannen wir, uns nach entsprechenden Veranstaltern umzusehen. Da uns die meisten aber zu aufgeblasen waren und nichts so recht unseren Vorstellungen entsprach, kamen wir auf die Idee, es über SERVAS zu probieren, zumal wir ja schon seit 33 Jahren Mitglied sind und jede Menge gute Erfahrungen gemacht haben.

Schon kurze Zeit nach unserer Anfrage machte uns Conni Geisendorf, Vorsitzende von Servas, mit einer Familie, die sie beim internationalen Summer Meeting in Elstal im August 2013 kennen gelernt hatte, bekannt. Deren Tochter Clémence ist im gleichen Alter und hatte ebenfalls Interesse. Nachdem wir uns schon mal auf Distanz kennengelernt haben, war es dann soweit: Im August 2015 kam sie nach einer langen Zugfahrt hier an. Das Verhältnis war von Anfang an gut, und nach einer Eingewöhnungszeit bei uns sind wir mit ihr eine Woche zum Campen nach Dänemark gefahren, wo sie inmitten von Dünen und Meer, von Leuchtturm und abendlichen Strandfeuern Freiheit, Platz und Nordseeluft schnuppern konnte, bevor es wieder nach Husum ging und das tagelange, große Hafenfest begann. Etwas später machten sich die beiden gemeinsam nach Paris auf, wo es genauso faszinierend weiterging: Sightseeing-Tour Paris bei Nacht, tagsüber die Großstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten, die wir hinterm Deich natürlich nicht haben, und etwas später stand eine Woche Südfrankreich auf dem Programm, wo sich die Großfamilie in einem typischen Natursteinhaus inmitten von Lavendelduft zusammenfand. Nach einem Ausklang in Paris stand dann wieder die Heimfahrt an. Für beide war es ein voller Erfolg; sie konnten ihre Sprachkenntnisse deutlich verbessern und wollen in Kontakt bleiben.

Solch einen SERVAS-Austausch kann ich jedem empfehlen, zumal man die Teenies in Zeiten von Internet und Handys gut erreichen kann und sie bei SERVAS sicher untergebracht sind. (Selbst im Fall der Fälle sind sie nie allein, es gibt immer andere Mitglieder, die in der Not einspringen würden; man kennt sich ja untereinander.)

Liebe Grüße
Rena Ueth aus Husum