Familien-Rundreise in Kanada Juli 2019

In diesem Sommer erfüllten wir uns einen vielwöchigen Traum: eine Rundreise in Kanadas Westen.

Wir, das sind eine fünfköpfige Familie mit uns Eltern und drei Kindern (15,13 und 11J.). Zugegeben keine leichte Aufgabe, einen Servas-Host zu finden. Wir sind mit einer einfachen Möglichkeit zufrieden, unsere Luftmatratzen auszubreiten, doch die Anzahl unserer Köpfe scheint für viele abschreckend. Dass viele Mitglieder „families welcome“ angeben, scheint sich nur auf Kleinstfamilien zu beziehen.

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Bericht „Servas-Reisen“ zu verlorenen Nachbarn: Bewegende Veranstaltung: 13.4.19 in Hamburg

Am 12. und 13. April 2019 hat Lorenz Glatz, Servas-Mitglied aus Österreich, an zwei Orten in Hamburg über seine Reisen zu verlorenen Nachbarn gesprochen. Es geht dabei um die verlorenen jüdischen Nachbarn aus seinem Heimatort, einem kleinen Dorf im ländlichen Österreich. Durch einen Zufall stieß er bei einem USA-Besuch im Holocaust-Museum auf den Namen einer Nachbarin. Er begann nachzuforschen, was aus der Familie geworden ist. Dies führte zu weiteren ehemaligen jüdischen Nachbarn seines Dorfes.
Ohne Hedwig, Lorenz‘ Frau, so seine Worte, wäre weder ein Buch noch die Präsentation, die er in Hamburg vorstellte, zustande gekommen.
Hedwig begleitete Lorenz auf seinen Servasreisen zu Gastgebern nach Israel und in die USA. Er sprach mit den letzten jüdischen Überlebenden seines Ortes und deren Nachkommen. Die Art und Weise, wie er von der strukturellen Vertreibung der jüdischen Nachbarn anhand der individuellen Familienschicksale berichtet, ging unter die Haut als wäre man dabei gewesen.


Er wohnte während seiner Reisen bei Servas-Mitgliedern und kam dort natürlich auch über den Anlass seiner Reise ins Gespräch. Das alles wäre bei einem Hotelaufenthalt in dieser Form nicht möglich. „Bericht „Servas-Reisen“ zu verlorenen Nachbarn: Bewegende Veranstaltung: 13.4.19 in Hamburg“ weiterlesen

Servas Ruanda: Männer gegen Männergewalt – Radiobeitrag mit Fidele, Leiter einer Organisation

Fidele, Vorsitzender von Servas Ruanda, berichtet in einem WDR-Radio-Interview über die Erfahrungen seiner Arbeit gegen Männer-Gewalt

Bei „Ruanda“ kommt uns der Völkermord mit Hunderttausenden von Toten in den Sinn. So ging es auch Radio-Autor Reinhart, als ihm ein Besucher aus Ruanda angekündigt wurde. Reinhart ist SERVAS-Mitglied.

Mit Fidele Rutayisire lernte er einen Menschen kennen, der Anteil hat an der radikalen Veränderung, die das Land in den vergangenen 24 Jahren vollzogen hat. Fidele setzt sich für Veränderungen in den Familien ein. Der Umgang der Geschlechter soll sich fort von hierarchischen Strukturen zu einem zugewandten Miteinander verändern. Es ist ein weiter Weg, aber es gibt auch schon Erfolge zu berichten. Nicht nur für die Frauen, sondern auch die Männer spüren, dass der Ansatz zur Gleichberechtigung Positives für die familiäre und gesellschaftliche Gesamtsituation birgt.

Ein Positiv-Beispiel!

Den elfminütigen Radio-Beitrag findet ihr hier:
http://gofile.me/3GwDm/NUjKhYRQ0