Bericht Servas Jahrestagung vom 12. bis 14.8.22 in Tübingen

Endlich konnten wir uns wieder persönlich zu einer Servas-Jahrestagung treffen. Das Zugeständnis, das wir allerdings machen mussten, war ein Termin im August.

Entspannte Teilnehmer*innen Foto: Wolfgang

Es ist ja noch völlig offen, ob es im kommenden Herbst Einschränkungen bezüglich Gruppentreffen geben wird. Traditionell haben wir unsere Jahrestagung meist zwischen September und November stattfinden lassen. Aber auch der Termin im August hat Zustimmung gefunden.

Wir haben uns im schönen Tübingen am Neckar getroffen.
Der Neckar ist ein Nebenfluss des Rheins.

Blick von unseren Quartier auf den Neckar. Foto: Wolfgang

Geographisch liegt Tübingen zentral in Baden-Württemberg und ist als altehrwürdige Universitätsstadt bekannt ist.

Marktplatz Tübingen, Foto: Wolfgang

Von den ca. 90 000 Einwohnern sind fast ein Drittel Studierende. Dadurch ist der Altersdurchschnitt in Tübingen recht niedrig.

Abendstimmung am Tübinger Marktplatz, Foto: Stadtmarketing Tübingen

Da wir in diesem Jahr auch Vorstandswahlen hatten, war es uns wichtig, eine Jahrestagung in Präsenz zu organisieren.

Gewählt wurden als Schatzmeisterin Monika Gehde-Trapp aus Stuttgart, die beruflich im Bereich Wirtschaft verortet ist und dementsprechend das nötige Know-how mitbringt. Weiterhin hat sich Arne Schäffler aus Augsburg bereit erklärt, Servas aktiv als Zweiter Vorsitzender mitzugestalten. Ein erstes Projekt wird eine umfassende Modernisierung unserer Webseite sein. Arne bringt dazu seine Erfahrung aus dem Medienbereich ein. Conni Geisendorf wurde als Vorsitzende wiedergewählt und wird mit ihrer langjährigen Erfahrung die neuen Vorstandsmitglieder einarbeiten.

Stocherkahnfahren mit einem professionellem Guide. Foto: Wolfgang

Den Auftakt am Freitagabend bildete eine Stocherkahnfahrt auf dem Neckar. Wir hatten Spaß auf zwei Stocherkähnen. Allerdings hatten wir nur einen „professionellen Stocherkahn-Steuermann“ dabei.

Der andere Kahn musste selbst sehen, wie er von einem kreuzenden Kurs in einen Geradeauslauf kam und nicht sofort wieder in seiner gewissen Schwerfälligkeit gen Ufer abdriftete.

Conni versucht den Stocherkahn in die richtige Richtung zu stochern 😉 Foto: Christine

Vielen Dank an Nicole, die uns Samstag- und Sonntagfrüh gut mit Yoga in den Tag starten ließ. So war für ein gutes Gefühl für Körper, Geist und Seele gesorgt. Am Samstagvormittag war Spontanität beim Improvisationstheater gefragt. Auch Zusammenarbeit in Halb- oder Kleingruppen zu verschiedenen Impro-Übungen würfelte uns immer wieder neu zusammen und machte uns viel Spaß. Auf jeden Fall lachten wir viel und wunderten uns über so manch witzige Formulierung oder Assoziation.

Am Samstagnachmittag lauschten wir bei sengender Hitze

Auch Tauben können sehr durstig sein. Foto: Wolfgang

auf der Terrasse unseres Quartiers einer bewegenden Lesung über Karola Bloch, Architektin und Autorin. Welf Schröter ist der Initiator des gesellschaftspolitischen bloch-blogs (www.bloch-blog.de) und war mit Karola Bloch befreundet und auch mit ihrem Sohn in Verbindung. Irene Scherer und Welf brachten uns Auszüge aus den Werken von Karola Bloch nahe. Sie waren mit Leib und Seele dabei und ihre große Leidenschaft für die „Rebellin“ Karola war lebendig und spürbar.

Es waren wieder Mitglieder dabei, die das erste Mal an einer Jahrestagung teilnahmen. Sie waren angetan von der offenen Atmosphäre und den inspirierenden Gesprächen.

Die Koordinator*innen und Interviewer*innen trafen sich zum Austausch über die Erfahrungen mit den Prozessen zu ServasOnline und wie wir sie noch verbessern können.

Zum Abendessen kehrten wir in einen Biergarten ein, um ein wenig kulinarische Abwechslung zu genießen. Der Mitgliederversammlung nach dem Frühstück am Sonntag war es gelungen trotz der Vorstandswahlen den Zeitplan einzuhalten, so dass wir einen gemeinsamen Ausklang beim Mittagessen genießen konnten. Danach fand die große Verabschiedungsrunde statt und die Teilnehmer*innen brachen in verschiedene Himmelsrichtungen auf. Ein größerer Teil wurde durch die  umliegenden Badeseen angelockt, noch einen Sprung in die abkühlenden Fluten zu tun.

Es war ein gutes Wochenende mit freundlicher Atmosphäre, vielen interessanten Gesprächen sowohl mit langjährigen Bekannten als auch neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Conni Geisendorf, Vorsitzende