Bericht: Servas Jahrestagung vom 27.-29.9.19 in Schnede/Niedersachsen

Wir blicken erneut auf eine friedliche und freundliche Jahrestagung zurück. Diesmal fand sie besonders naturnah in einem Wäldchen, in Schnede, einem kleinen Flecken im östlichen Niedersachen in der Nähe von Lüneburg statt. Es waren auch eine ganze Reihe Mitglieder dabei, die das erste Mal an einer Jahrestagung teilgenommen haben. Sie waren ganz begeistert über die inspirierenden Gespräche und vielleicht kommen sie nächstes Jahr wieder. Das sind erfreuliche Stimmen.

Am Freitagabend wurde vom internationalen Servastreffen, das im August 2019 in Krasnoufimsk, Ural-Region, stattgefunden hat, berichtet.

Im Foyer gab es eine halbmondförmige Sofalandschaft, die zu Austausch einlud. So fanden sich immer wieder bunt gemischte Gruppen, die zum gemeinsamen „Chillen“ einluden.

Am Samstag erfolgte eine Einstimmung mit Bewegung. Zum näheren Kennenlernen nutzen wir ein Spiel, bei dem wir im Kreis standen und Aussagen getroffen werden konnten wie beispielsweise: „Ich würde gern alle in der Kreismitte sehen, die schon mal in Vietnam waren oder alle, die ein Musikinstrument spielen“ u.ä. Das bot Gesprächsanlässe für später.

Danach wurde in verschiedenen Arbeitgruppen zu unterschiedlichsten Aspekten von Servas gearbeitet. Das reicht von internationalen Servastreffen, wie organisiert man sie, über IT-Tehmen und „Zugang zu Servas über Interview-Aspekte bis hin zur Frage „Werbung“für Servas?

Einige Interviewerinnen und Intervierwer trafen sich darüber hinaus noch zur Aktualisierung des Interview-Leitfadens. Das betraf z.B. Änderungen zum weggefallenden Deposit und einen Hinweis zur bevorstehenden Servas-Online-Übertragung.

Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug in das hübsche Heide-Städtchen Lüneburg mit seiner sehenswerten Altstadt. Das Wetter war am Samstag wärmer als angesagt, so dass unser Streifzug entspannt stattfinden konnte.
Am frühen Abend gab es ein Konzert einer jungen Cellistin im Rahmen eines Musikfestivals in einem international engagierten Kulturverein mit Stücken quer durch die Welt. Es spielten sowohl Orte als auch verschiedenste Musikrichtungen eine Rolle. Dazu gab es kleine Geschichten zu den Hintergründen der Stücke.. Den Abend ließen wir in unserem gemütlichen Quartier ausklingen.

Der Mitgliederversammlung nach dem Frühstück am Sonntagvormittag war es tatsächlich gelungen einschließlich einer Pause pünktlich zu schließen. Das ist sowohl der guten Moderation als auch den Mitgliedern zu verdanken.


Das Haus wird übrigens von einem Sufi-Orden geführt. Wir haben am Sonntag noch einen kurzen Vortrag zur spannenden Geschichte des Hauses gehört. Die Frage eines Mitgliedes, ob der Sufi-Orden missonarisch tätig sei, wurde verneint.

Nach dem gemeinsamem Mittagessen fand die große Verabschiedungsrunde statt und die Teilnehmer brachen in alle Himmelsrichtungen auf.

Es war ein gutes Wochenende in einem sehr schönen Quartier mit vielen interessanten Gesprächen sowohl mit langjährigen Bekannten als auch neuen Teilnehmern. Es waren auch Stimmen zu vernehmen, denen es besonders gefallen hat, dass wir das Haus für uns allein hatten.

Conni Geisendorf, Vorsitzende