2. Internationales Ruhrgebietstreffen – Bericht –

2. Internationales Servastreffen im Ruhrgebiet

In Dortmund und Mülheim an der Ruhr vom 07. – 09.09.2018

Herzlichen Dank an all die vielen netten Gäste, die aus ganz Europa und aus den USA zu uns ins Ruhrgebiet gekommen sind 🙂

Großen Dank aber auch an alle Gastgeber*innen, die dieses Treffen erst ermöglicht haben 🙂

Wie bei unserem ersten internationalen Treffen 2016 sind auch diesmal wieder so viele Menschen in unsere Gegend gekommen: Aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Großbritannien, Schweiz, USA und Dänemark

Insgesamt waren wir 75 Personen: 20 Gastgeberhaushalte mit 40 Personen und 35 Gäste.

Wir alle haben zusammen ein abwechslungsreiches, schönes Wochenende verbracht.

Die meisten Gäste trafen sich am offiziellen Anreisetag (Freitag) mit ihren Gastgeber*innen. Einige waren allerdings schon vorher angereist.

Samstagmorgen begann dann das offizielle Programm.

Alle trafen sich zum Frühstück in Dortmund im „Pferdestall“ auf dem Gelände der Zeche Zollern. das auch „Schloss der Arbeit“ genannt wird.

Die Zeche gilt als eins der schönsten und außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland:

https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-zollern
https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-zollern/english

Nach unserem Gruppenfoto vor der Jugendstilfassade der Maschinenhalle begannen die Führungen in deutscher, englischer und französischer Sprache.

Beim Rundgang über die schlossartige Anlage erfuhren wir viel über die Betriebsgeschichte und Arbeitsabläufe der Zeche. Diese war seiner Zeit ein Prestigebauwerk der damals größten Bergbaugesellschaft, eine Anlage, die repräsentativ gestaltet und mit modernster Technik ausgestattet war.

Anschließend erkundeten wir auf eigene Faust die anderen Sehenswürdigkeiten, besichtigten Sonderausstellungen oder stiegen auf den Förderturm.
Bei strahlendem Sonnenschein erholten wir uns dann beim Kaffeetrinken auf der Terrasse des „Pferdestalls“.

Am frühen Abend fuhren wir nach Bochum-Langendreer zur 6 km entfernten „Kneipe im Bahnhof“. Es war ein sehr lustiger Abend beim gemütlichen Zusammensein mit sehr gutem Buffet und viel Erzählen.

Am Sonntag trafen wir uns um 10 Uhr auf dem Parkplatz der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr. Dort warteten schon zwei Busse auf uns zu einer zweistündigen Rundfahrt durch Mülheim und das grüne Ruhrtal mit vielen interessanten Informationen in deutscher und englischer Sprache z.B. auch über die industrielle Vergangenheit, als es hier noch völlig anders aussah.

Danach gingen wir gemeinsam durch das Parkgelände der Mülheimer Gartenschau zum Mittagessen zum Restaurant „Franky’s Bar“, das direkt an der Ruhr gelegen ist.

Hier saßen alle noch für
2-3 Stunden gemütlich zusammen.

Es wurde gegessen, geredet, neue Kontakte wurden geknüpft, alte erneuert.

Mit unseren Musikanten Hein und Uli sangen wir zum Abschied noch alle gemeinsam die heimliche Hymne des Ruhrgebiets,
“ Glückauf der Steiger kommt“ und andere allseits bekannte Lieder.

Am frühen Nachmittag mussten dann die ersten Gäste das Treffen verlassen, um sich auf den Heimweg zu machen. Andere Gäste verbrachten jedoch noch ein oder zwei Tage mit ihren Gastgeber*innen im Ruhrgebiet.


Mit vielen positiven Eindrücken und Wünschen nach einem Wiedersehen ging unser 2. internationales Servastreffen im Ruhrgebiet zu Ende.

Claudia und Heinz Miebach