Piemontesische Servas-Gruppe besuchte Hamburg im März 2018

Servas Hamburg hat die Organisatoren des Servas-Trekkings (pathways together im Piemont/Italien) von 2017 eingeladen, um sich für die tolle Organisation zu bedanken.
Es war gar nicht so einfach ein Servas-Treffen zwischen Piemont und Hamburg zu organisieren! Aber am Ende haben wir es geschafft, und wir sind am 23. März 2018 abgereist und am 27. März zurückgekommen.

Piemontesischer Besuch in Hamburg im Jenisch-Park, Hamburg

Für  mich war die Begegnung mit den Servas-Mitgliedern die Hauptmotivation. Orte haben für mich eigentlich nur einen positiven Wert, wenn ich mit den Menschen, die dort leben, in Austausch treten kann. Ich bin viel gereist, habe überall schöne Aussichten, Gebäude und Besonderheiten genossen, erinnere mich aber immer am intensivsten an die Begegnungen.

Von Hamburg wird mir Daniela in Erinnerung bleiben, die uns bei unserer Ankunft das Elbphilharmonie-Gebäude vorgestellt hat. Und Ludwig, der uns an die wichtigsten Orte der Stadt geführt und sie uns liebenswert gemacht hat.

Ich hatte mir Hamburg als graue Hafenstadt im Norden vorgestellt, dabei ist es eine moderne Stadt mit zukunftsweisenden Bauten. Es gibt sehr hübsche Ecken wie der große, von einem Park umgebene See (die Alster, ein Fluss, der durch Hamburg fließt und einen See bildet) in der Innenstadt. Mit Martina, Uli, Christine, Christa und Conni haben wir einen wunderschönen Bootsausflug auf der Elbe und zum Jenischpark gemacht. Die fürsorgliche Conni, die so viel dafür getan hat, unseren Aufenthalt angenehm zu gestalten, wusste, dass uns “Südländern” immer leicht kalt wird, und hat uns auf dem Schiff mit heißem Tee und Glühwein aus der Thermoskanne versorgt! Denn im  März kann es vor allem auf dem Wasser noch kühl sein.

Und dann noch der Fischmarkt und der gemeinsame Restaurantbesuch  am Hafen. Ich persönlich liebe Musik, und Martina hat mit mir eine Aufführung von Bachs Johannes-Passion besucht. Dann trafen wir uns alle, Deutsche und Italiener, im Gemeinschaftshaus des Wohnprojekts der Grauen Panther, zu einem italienisch-deutschen Mitbring-Buffet für das ich vor Ort frische Gnocchi für alle zubereitete. Überhaupt die Grauen Panther: Eine echte Entdeckung! “Alte der Welt, gebt nicht auf”, das ist die Botschaft, die bei mir angekommen ist, und die Erklärungen, wie das Haus funktioniert und dass es Menschen und Familien in Not offensteht, hat mich begeistert.

In den Gastfamilien wurden wir mit viel Wärme, Gesprächen und Freundschaft empfangen: Den Idealen unseres Vereins. Allen vielen, vielen Dank dafür. Und nächstes Mal erwarten wir euch in Cuneo, in den Südalpen, den okztanischen Alpen mit ihrer reichen Geschichte und Natur.

Nochmals herzlichen Dank an alle für eure grenzenlose Herzlichkeit, die ich sehr genossen habe.

Franca Formento, Cuneo