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München Wir Kommen - Deutsch-Israelischer Jugendaustausch
Unser geplanter deutsch israelischer Jugendaustausch wird von der deutschen Regierung gefördert! Dieser Jugendaustausch findet im Sommer 2008 statt in Zusammenarbeit mit Servas Israel. Warum München? Das Potential an Servas Jugendlichen, die Richtlinien der Programmgestaltung sowie die Aussicht auf Erfolg der Förderung haben in Gesprächen den Ausschlag für die Stadt gegeben.
Termine:
Die israelische Gruppe in München: 20.07.08 - 31.07.08
Die deutsche Gruppe in Israel : 02.09.08 - 13.09.08
Teilnehmer/innen können sein:
13 Junge Menschen im Alter von 16 bis zu 26 Jahren aus dem Münchner Raum. Es dürfen junge Servas Gastgeber sein wie Freunde der Servas Gastgeber. Die 13 Jugendlichen werden von 1-2 erwachsenen Personen begleitet; in begründeten Fällen sind Ausnahmen zulässig. Falls Kontingente frei sind können auch Jugendliche aus ganz Deutschland mitreisen.
Anforderungen für die Reisenden nach Israel:
- Reisepass mindestens gültig bis 31. März 2009
- Krankenversicherung gültig fürs Ausland
- Schriftliche Genehmigung der Eltern (unter 18 Jährigen)
- Eigenbeteiligung ca. 500Euro
Die Anmeldeformulare für Gastgeber und Reisende findet Ihr auf der Webseite.
Gastgeber für die israelische Gruppe
Jugendliche Reisende nach Israel
Internationale Jugendarbeit fördert die Bereitschaft junger Menschen, Verantwortung in der Gesellschaft zu entwickeln, eine bessere und vertiefte Kenntnis vom anderen Volk, von seiner politischen und sozialen Lage, seinem Land, seiner Geschichte und seiner Kultur zu erlangen. Sie fördert die Fähigkeit zu gemeinsamem Handeln.
Die Begegnung junger Menschen aus Deutschland und Israel ist wesentlicher Bestandteil der internationalen Jugendarbeit beider Länder und trägt daher zu den gemeinsamen Bemühungen zur Verständigung zwischen den Völkern bei. Im Wissen um die schweren und unauslöschbaren Geschehnisse in der Zeit der national-sozialistischen Diktatur nutzt die junge Generation beider Länder die Möglichkeit, eine Atmosphäre gegen-seitiger Achtung und Freundschaft zwischen den beiden Völkern zu festigen und zu vertiefen. Ständige Ziele des deutsch-israelischen Jugendaustausches sind deshalb in besonderer Weise gegenseitiges Kennen lernen, Verständigung, interkulturelles Lernen und gemeinsames Handeln.
Die Begegnungen sollen auf der Grundlage eines Bewusstseins und des Gespürs für die Vergangenheit und auf die Zukunft gerichtet in der Erkenntnis und in Achtung der Unterschiede zwischen beiden Nationen sowie in der Notwendigkeit, Verständnis aufzubauen und die Demokratie und Toleranz zu stärken, gestaltet werden.
Zentrale Themen dabei sind:
- Israel Geschichte und Gegenwart
- Deutschland Geschichte und Gegenwart
- Toleranz und Demokratie
- Religionen
- Shoa
- Antisemitismus, Neonazismus, Rassismus und Folgeerscheinungen
- Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Europäischen Union
- Friedensprozess in der Region des Nahen Ostens
- Lebensgewohnheiten und Lebensbedingungen, insbesondere junger Menschen in beiden Ländern
- Politische und gesellschaftliche Aufgaben und Probleme des Partnerlandes und Versuche zu ihrer Bewältigung.
Richtlinien für die Aufenthalte:
A) Begegnungsprogramme in Israel sollen nach Möglichkeit umfassen:
- Besuch von Jerusalem
- Besuch von Yad Vashem oder Lochamei Hagetaot mit deutschsprachiger Begleitung; es wird nachdrücklich empfohlen, im weiteren Verlaufe der Begegnung ein gemeinsames Gespräch darüber vorzusehen
- Unterrichtung und Diskussion über die Geschichte und das Selbstverständnis des jüdischen Volkes und des Staates Israel, mit besonderer Berücksichtigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
- Kennen lernen verschiedener Regionen und Lebensweisen in Israel
- Besuch eines Museums und der Gedenkstätte von Massada
- E in zumindest zweitägiges Seminar über politische, gesellschaftliche oder ökologische Probleme in Israel
- Treffen und Diskussionen mit jüdischen und arabischen Gesprächspartnern
- Aufenthalt in israelischen Gastfamilien
- Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und Jugendaktivitäten
- Erörterung der aktuellen Probleme in Israel unter Einbeziehung der Situation im Nahen Osten
- Fachgespräche über Fragen der Jugendpolitik und Jugendarbeit in Israel
- Auswertungsgespräche innerhalb der Gruppe und mit dem Programmpartner
B ) Begegnungsprogramme in Deutschland sollen nach Möglichkeit umfassen:
- Diskussionen oder Arbeitstage über Lehren, die aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu ziehen sind, und den daraus erwachsenen besonderen Beziehungen zwischen dem jüdischen und dem deutschen Volk
- Gemeinsamer Besuch, besonders von Konzentrationslagern oder Gedenkstätten des NS-Antisemitismus und Terrors. Es wird nachdrücklich empfohlen, im weiteren Verlauf der Begegnung ein gemeinsames Gespräch vorzusehen
- Besuch von Stätten jüdischer Geschichte und Kultur in Deutschland, nach Möglichkeit Kontakt zu einer jüdischen Gemeinde
- Ein zumindest zweitägiges Seminar über politische, gesellschaftliche oder ökologische Probleme im heutigen Deutschland
- Besichtigung und Vorträge je nach den Fachinteressen der Gäste (z.B. Industrie, Landwirtschaft, Jugend- und Sozialeinrichtungen, Bildungswesen, Kunststätten)
- Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und Jugendaktivitäten
- Aufenthalt in deutschen Gastfamilien
- Informationen über den politischen Einigungsprozess in Europa und über die besondere Lage Deutschlands im Verhältnis zu Osteuropa
- Fachgespräch über Fragen der Jugendpolitik und der Jugendarbeit in Deutschland
- Auswertungsgespräch innerhalb der Gruppe und mit dem Programmpartner
Die vorläufige Grobplanung für die Aufenthalte in München und in Israel findet Ihr in den PDF-Dokumenten:
Aufenthalt der israelischen Gruppe in München ->hier
Aufenthalt der deutschen Gruppe in Israel ->hier
Anmeldung und Storno
Gastgeber
- Der Stichtag für die Anmeldungen der Gastgeber ist 30. Juni
Reisende
- Der Stichtag für die Anmeldungen der Reisenden ist Ende Mai.
- Bis zum 30. Juni ist Storno noch gebührenfrei, nach dem 30. Juni fällt eine Stornogebühr in Höhe des Flugticketpreises an.
Um die Anmeldeformulare zu bekommen sendet bitte eine E-mail an vorsitzender@servas.de !
Weitere Links:
Israelische Botschaft
Sicherheitshinweise Israel
I&EYE
Autor: root -- 28.7.2009 2:13:53
Servas Germany e.V.